
Prof. Dr. Andreas Gerdes absolvierte sein Chemiestudium von 1983 bis 1990 an der TU Clausthal. Von 1990 bis 2001 leitete er das bauchemische Labor am Institut für Baustoffe, Werkstoffchemie und Korrosion der ETH Zürich. Ab November 2001 übernahm er die Leitung der Abteilung "Chemie mineralischer Grenzflächen" am Institut für Funktionelle Grenzflächen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Seit Oktober 2002 ist er Professor für Bauchemie (heute W3) an der HS Karlsruhe - Technik und Wirtschaft. Des Weiteren ist er Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender der IONYS AG (2008), einer Ausgründung des KIT und der Hochschule Karlsruhe. Seit 2016 ist er Wissenschaftlicher Leiter des KIT Innovation Hub "Prävention im Bauwesen", einem Helmholtz Innovation Lab.
Seine derzeitigen Tätigkeitsschwerpunkte umfassen Prävention im Bauwesen, Oberflächenschutzsysteme, Dauerhaftigkeit zementgebundener Werkstoffe und Nachhaltige Infrastruktur.